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SV Dogern - SV Eschbach 2:0
Den dritten Sieg in Folge feierte der SV Dogern beim 2:0 im Derby gegen den SV Eschbach. Die Elf von Trainer Hansjörg Rotzinger schnuppert Höhenluft und kann ihre Ziele vielleicht neu definieren.
Andreas Geist (47.) und Fabian Kummle (81.) trafen in einem eher mäßigen Spiel.
Beim Gang zur Halbzeit schüttelte Rotzinger noch den Kopf. Hinterher erklärte er: „In der ersten Hälfte hatten beide Mannschaften schwere Beine.“ Damit hatte er Recht. Es tat sich nicht viel. Torchancen waren selten.
Die einzigen kniffligen Szenen: Der Eschbacher Tobias Thoma (15.) war an Stephan Grupe vorbei gekommen, fiel und forderte vergeblich einen Strafstoß. SVD-Abwehrchef Tim Dubreuil spielte Lothar Lehmann den Ball in die Füße und machte den Fehler gleich wieder gut. Christoph Ebner (19.) hatte nach Mezzeros Ecke die Chance zum Eschbacher 1:0. Sein Kopfballversuch schlug fehl. Das war's auch schon.
Die Dogerner spielten nach Pause wesentlich aggressiver. Sie störten früh und suchten den direkten Weg zum Tor. Das frühe 1:0 nach der Pause durch Geist weckte die Geister offensichtlich. „Wir waren zweikampfstärker und hatten mehr Torchancen. Aufgrund der zweiten Hälfte war der Sieg verdient“, freute sich Rotzinger. Natürlich ergaben sich in der Phase, als der SV Eschbach die Deckung etwas entblößte, noch Chancen für einen höheren Sieg.
Doch das wäre des Guten doch zu viel gewesen. Rotzinger freute sich auch so: „Das ist ein sensationeller Verlauf. Das ist überraschend nach den Abgängen. Es läuft. Jeder ist motiviert.“ Seine Dogerner haben nun schon so viele Punkte wie am Ende der vergangenen Runde. Da lässt es sich locker weiter spielen.
Für den SV Eschbach war es ein kleiner Rückschlag. Spielertrainer Stefan Rapp war enttäuscht: „Uns fehlte nach vorn die Durchschlagskraft.“ Er vermisste den unbedingten Willen, den richtigen Zug zum Tor. „Wir hatten einen Lattenschuss. Das war's“, resümierte er. Den Knackpunkt im Spiel sah er beim Tor zum 1:0. Wer weiß jedoch, wie das Spiel gelaufen wäre, wenn Milan Reuter mit seinem Schuss statt der Latte ins Tor getroffen hätte.
Hätte, wenn und aber zählt nicht. Im Spiel nach vorne lief bei den Gästen wirklich nichts. Sie waren zu harmlos und hatten keine Ideen. An der mangelnden Wettkampfpraxis wollte es Rapp nicht festmachen.
(Quelle: Südkurier.de)
Bilder zum Derby gibt es ebenfalls bei Südkurier.de
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