Die
Vereinsgründung.
Die
Gründung des Sportvereins Dogern erfolgte am 26. März 1949 im Gasthaus
"Leber". Die notwendigen Vorarbeiten, und dazu gehörte im Besonderen die
Genehmigung durch die französische Militärregierung, hatten Hans
Daniels, Paul Hauser und Manfred Weltegeleistet. Dieser Personenkreis
war es auch, der zusammen mit Hubert Agster als Vorsitzender die erste
Vorstandschaft bildete.
Die
Anfangsjahre.
Betrieben wurde zunächst nur
Leichtathletik und Turnen. Das Fehlen von geeigneten Übungsstätten und
von Geräten ließ das Vereinsleben jedoch nicht richtig in Schwung
kommen, und schon nach einem Jahr stand der Verein kurz vor seiner
Auflösung. Dazu kam es jedoch nicht. Oberlehrer Friedrich Kuner und
dessen Sohn Lothar, heute Ehrenpräsident des Vereins, plädierten für
eine Hinwendung zum Fußballsport, und setzten sich durch.
Der
Sportplatzbau.
Das Hauptproblem, das der junge Verein zu
bewältigen hatte, bestand in der Beschaffung eines Sportplatzes. Von der
Gemeinde war zu diesem Zeitpunkt wenig Unterstützung gegeben,
Eigeninitiative war also gefragt. Und wieder war es Oberlehrer Kuner,
der die entscheidenden Weichen stellte. Auf seine Vermittlung hin
stellte die RADAG auf der zwischen Kanal und Altrhein gelegenen
"Auhof-Insel" ein Gelände zur Verfügung. Dieses freilich glich eher
einer Urwaldlandschaft, und zur Urbarmachung bedurfte es eines enormen
Pioniergeistes. Doch das Werk gelang, und als im ersten Spiel der TV
Schachen gar mit 5:0 besiegt wurde, war der Jubel groß. Die offizielle
Einweihung des neuen Platzes, der später zu einem Schmuckstück wurde,
erfolgte im Jahre 1953.

Die
sportliche Entwicklung der Anfangsjahre
Im Spieljahr
1952/53 nahm der SV Dogern erstmals an den Pflichtspielen des Verbandes
teil. Von Anfang "mischte" man kräftig mit, und ein erster Höhepunkt
brachte das Spieljahr 1955/56. Unter ihrem Trainer Heli Maier aus
Waldshut errang die Mannschaft den Meistertitel in der C-Klasse, was mit
dem Aufstieg in die B-Klasse verbunden war.Einen legendären Ruf als
gefürchteter Torjäger erwarb sich in der damaligen Zeit der oben bereits
erwähnte Lothar Kuner. Während 4 Spielzeiten erzielte er nicht weniger
als 263 Treffer. Auch in der neuen Spielklasse hielt die sportliche
Aufwärtsentwicklung an. Bereits 1965 stand man erneut auf dem
Meisterpodest und stieg in die A-Klasse (heute Bezirksliga)
aufStellvertretend für alle sei das Sturmtrio Udo Gabele - Herbert Mücke
- Bernd Hausmanngenannt, das zusammen 75 Mal ins Schwarze traf.
Magere Jahre.
Vier Jahre
lang verblieb man in der A-Klasse, dann allerdings setzte ein
Negativtrend ein. Die sportlichen Erfolge blieben aus, und nach
zweimaligem Abstieg fand man sich im Jahre 1970 in der C-Klasse wieder.
Ferdinand Wachter, während 13 Jahren erster Vorsitzender, trat zurück,
und seinem Nachfolger Lothar Kuner oblag es nun, den Verein aus der
Talsohle herauszuführen. Mit der Intensivierung der Jugendarbeit setzte
man dabei die entscheidenden Akzente. Doch sollte es bis 1982 dauern,
bis diese Arbeit mit dem Wiederaufstieg in die Kreisliga A Früchte trug.
.
Sportplatz- und
Vereinsheimbau.
Mitte der Siebzigerjahre musste der
Auhof-Sportplatz aufgegeben werden, da die RADAG das Gelände für die
Errichtung eines Staubeckens benötigte. Die Gemeinde nahm sich des
Problems sofort an und ließ im Gewann "In der Ewies" einen Hartplatz
errichten, der 1979 in Betrieb genommen wurde. Gleichzeitig erfolgte
durch den Vereinder Bau eines eigenen Clubheims. Mit der Fertigstellung
des Rasenplatzes im Jahre 1987 wurde die Sportstättenplanung, die in
Bürgermeister Karl-Heinz Wehrle einen entschiedenen Fürsprecher hatte,
abgeschlossen. Der Verein selbst trug rund 9000 Stunden freiwilliger
Arbeitsleistung zum Gelingen bei.

Sportlicher
Höhenflug
Zu einem sportlichen Höhenflug setzte die
erste Mannschaft ab 1982 an. Unter ihrem Trainer Hansi Rotzinger gelang
der Aufstieg in die Bezirksliga und im Jahre 1989 gar in die Landesliga.
Mit diesem Ereignis erreichte man den größten sportlichen Erfolg in der
bisherigen Vereinsgeschichte. Ohne die Leistungen der übrigen Spieler
schmälern zu wollen, seien in diesem Zusammenhang die Brüder Andreas,
Wolfgang und Bernd Mücke genannt, wobei sich vor allem Wolfgang als
Goalgetter in Szene zu setzen vermochte. Zur finanziellen Absicherung
initiierte der damalige Vorsitzende Helmut Sikora die Herausgabe der
Vereinsbroschüre "SV D - aktuell". In der Folgezeit erwies sich die
Mannschaft als "Wanderer zwischen den Ligen". Zweimal musste man zurück
in die Bezirksliga, doch zweimal, 1994 und 1998, stieg man auch wieder
auf. Väter dieser Erfolge waren die Trainer Lothar Silfang und Udo
Gabele. Ausgerechnet im Jubiläumsjhr 1999 war der Abstieg ein weiteres
Mal nicht zu vermeiden.
Die
übrigen Mannschaften.
Eine große Bedeutung maß man
stets der Jugendarbeit zu. Die Erfolge blieben nicht aus. So spielten
mehrere Teams Ende der Achtzigerjahre in der Verbandsstaffel, der
höchsten Spielklasse innerhalb des Südbadischen Fußballverbands. Lange
Zeit eher ein Schattendasein führte die zweite Mannschaft, die 1956
erstmals am Spielbetrieb teilnahm, dies mit mehr oder minder Erfolg in
der untersten Spielklasse. Erst im Jahre 1991 gelang ihr unter dem
Trainer Rudiger Fink der Aufstieg in dieKreisliga B. Zwischen 1982
und 1989 stellte der SVD auch eine Damenmannschaft, für die
Abteilungsleiterin Gabi Schmidt die Verantwortung trug. Es dauerte
jedoch bis 1986, ehe man den ersten Sieg in einem Punktspiel "einfahren"
konnte. Der Mangel an Spielerinnen bedeutete im Jahre 1989 das "Aus"
für dieses Team. Als tragende Stütze im Verein erwies sich stets die
AH-Abteilung mit ihrem "Präsidenten auf Lebenszeit" Peter Müller an der
Spitze. Viele von ihnen trugen oder tragen Verantwortung in der
Vorstandschaft und in der Jugendarbeit. Unersetzlich sind die Mitglieder
auch bei anfallenden Arbeitseinsätzen. Und dass auch noch Fußball
gespielt wird, versteht sich von selbst
A.Lins
Hauptversammlung (Bericht vom Alb
Bote 02/2004): Silvia Metzger an der Spitze Dogern (lid) Mit einer neuen Vorstandsspitze
geht der Sportverein Dogern in die beiden nächsten Vereinsjahre.
Erstmals in der 55-jährigen Vereinsgeschichte wurde mit Silvia Metzger
eine Frau zur Vorsitzenden gewählt. Neu besetzt wurde auch das Amt des
Schriftführers. Die Nachfolge des nicht mehr kandidierenden Alli Weber
trat Eckard Krüger an. Wiedergewählt wurde die Jugendleiterin Christa
Basler. Der Wahl vorausgegangen war die Erklärung des bisherigen
Vorsitzenden Stephan Topka, nach vierjähriger Amtszeit für eine
Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Alle Vorschläge für
geeignete Nachfolger scheiterten an deren Zustimmung. Übrig blieb
schließlich ... die Vereinswirtin Silvia Metzger, die dann in geheimer
Abstimmung mit einem Mehrheitsvotum auch gewählt wurde. Als Wahlleiter
fungierte Bürgermeister Matthias Guthknecht. Als eher durchwachsen
erwies sich die sportliche Bilanz, wie in den Berichten der beiden
Trainer Gerhard Geiss (1. Mannschaft) und Rainer Winkler (2. Mannschaft
zu vernehmen war. Beide Teams belegen derzeit hintere Tabellenplätze in
den Kreisligen B und C. Gerhard Geiss, der seinen Job vor kurzem aus
beruflichen Gründen an Andreas Vögele abgab, verwies auf die
Unerfahrenheit seines jungen Teams, das jedoch auf bessere Zeiten hoffen
lasse. Rainer Winkler musste 28 Spieler einsetzen, weil man immer
wieder Akteure an die 1. Mannschaft abgeben musste. Jugendleiterin
Christa Basler berichtete von einer breitgefächerten Tätigkeit im
Nachwuchsbereich. In allen Altersklassen von den F- bis zu den
A-Junioren (letztere in Kooperation mit dem SV Eschbach) nimmt man am
Spielbetrieb teil, insgesamt betreut man 73 Jugendliche. Am
erfolgreichsten erwiesen sich die B-Junioren, die durchaus berechtigte
Hoffnungen für den Aufstieg haben. Eine erfreuliche finanzielle
Jahresbilanz zog Rechner Frank Berthold. Allerdings konnten verschiedene
Baumaßnahmen wegen ausgebliebener Zuschüsse nur teilweise vollzogen
werden. Beschlossen wurde die Bildung eines Spielausschusses, der sich
vermehrt um die sportlichen Belange kümmern wird. Ihm gehören die
Spielführer der beiden Aktivmannschaften und Dietmar Schäfer an, eine
weitere Person soll noch gefunden werden. Zu suchen ist ferner eine
stellvertretende Jugendleiterin
AH-Hauptversammlung (Bericht vom Südkurier
12/2004): Dogern
(lid) Nach Jahren der Stagnation blickt die AH-Abteilung des
Sportvereins Dogern wieder optimistisch in die Zukunft. Wegen
Überalterung und des Fehlens von "Nachwuchs" war der Spielbetrieb in der
Vergangenheit immer mehr zusammengeschrumpft. Mit Thomas Rünz, der
die Nachfolge von Rainer Winkler antritt, fanden die Mitglieder in der
Hauptversammlung im Obergeschoss des Buswartehäuschens einen neuen
sportlichen Leiter und Trainer. Der Abteilung steht Peter Müller als
Präsident vor und Otto Ebner als Stellvertreter, Hans Dieter Schäfer als
Rechner und Thomas Völk als Schriftführer vervollständigen das
Vorstandsgremium. Im Mittelpunkt des abgelaufenen Vereinsjahres
stand das Fest zum 25-jährigen Bestehen der Abteilung. Die Mitglieder
feierten es im internen Kreis auf dem Platz des Radsportvereins. Als
"durchwachsen" erwies sich die sportliche Bilanz. Von den fünf
ausgetragenen Spielen gingen vier verloren und nur einmal vermochte die
Mannschaft ein Unentschieden zu erringen. Nicht zuletzt bedingt durch
das Jubiläum schloss auch der Kassenstand mit einem Minus ab. Nicht zu
kurz hingegen kam die Pflege der Kameradschaft mit einem Ausflug, einer
Radtour mit Grillfest und einem Kegelabend. Die Abteilung besteht
derzeit aus 30 Mitgliedern. Für die nahe Zukunft vereinbarten die
Versammlungsteilnehmer die Teilnahme an einem Hallenturnier in
Laufenburg und einen Kegelabend am 12. Februar. Der Ausflug im Sommer
führt zu einer Floßfahrt nach Bad Tölz. Das Hallentraining während der
Wintermonate findet am Dienstag statt, im Sommer dann am Mittwoch auf
dem Sportplatz.
SV DOGERN ist
Vize-Pokalsieger 2004/2005 FC Zell gewinnt
das Finale um den Sparkassen-Bezirkspokal in Dogern Im ersten
Halbfinale gelang dem SV Dogern mit dem 2:1 Sieg über den
Bezirksligisten SV Eggingen eine weitere Pokalüberaschung. Die frühe
Führung durch einen herrlichen Freistoß von Alain Peter konnte der SV
Eggingen kurz vor der Halbzeit noch ausgleichen, doch 4 Minuten vor
Spielende erzielte Fabian Kummle den vielumjubelten Siegtreffer.Das
zweite Halbfinale gewann der FC Zell gegen den SV Todtnau mit 2:0. Das
Endspiel war dann eine klare Sache für den hohen Favoriten aus Zell, der
mit 6:1 (SVD-Tor Fabian Kummle) verdient den Bezirkspokal 04/05 gewann. Nach
den hervorragenden Leistungen im Bezirkspokal kann unsere 1. Mannschaft
Stolz sein auf den Titel des Vize-Pokalsiegers ! Der Weg ins
Finale 2004/05 So 08.08.2004 SVD - IC Rheinfelden
4:2 (J. Ebner A. Schlageter F. Kummle R. Fortunato) Sa 14.08.2004 SV
Dogern I - SV Niederhof 2:5 n.V. ( Alain Peter Jochen Ebner ) mit
3:0 für Dogern gewertet (Niederhof mit nicht spielberechtigtem Spieler) So.
29.08.2004 SV Dogern I - VFR Horheim 4:3 (A. Härtel, A. Vögele, J.
Ebner, F. Kummele Sa. 26.02.2005 SV Dogern I - VFB Waldshut 3:2
(Alain Peter (3)) Mit einem überraschenden 3:2 Erfolg über den
Bezirksligisten VFB Waldshut hatte sich die erste Mannschaft für das
Viertelfinale des Bezirkspokals qualifiziert. Nach einem 0:1 Rückstand
zur Pause konnte Alain Peter durch zwei Treffer den Spielstand zum 2:1
drehen. Nachdem der VFB in der 81. Minute den Ausgleich erzielte, machte
wiederum Alain Peter mit seinem 3. Treffer zum 3:2 Endstand in der 92.
Minute alles klar. Nach einem spannenden Pokalspiel kam der SV Dogern
aufgrund der tollen kämpferischen Leistung zu einem verdienten Sieg. Mo.
28.03.2005 SV Dogern I - SC Rheinfelden 03 4:1 (J. Ebner, A. Härtel, F.
Kummle, S. Scherer) Der SVD steht nach einem sensationellen 4:1 Sieg
über den Bezirksligisten und Titelverteidiger SC Rheinfelden im
Halbfinale des Sparkassen-Bezirkspokals !!! . Nach torloser ersten
Halbzeit erzielte Jochen Ebner in der 50. Minute die Führung für den
SVD. Andreas Härtel erhöhte kurz darauf zum 2:0. Nachdem
zwischenzeitlichen Anschlußtreffer der Rheinfelder machten Fabian Kummle
mit einem herrlichen Tor zum 3:1 und Sebastian Scherer per Foulelfmeter
zum 4:1 in der 82. Minute alles klar. Do 05.05.2005 HALBFINALE SV
Dogern I - SV Eggingen 2:1 (Alain Peter, Fabian Kummle) Do 05.05.2005
ENDSPIEL SV Dogern I - FC Zell 1:6 ( Fabian Kummle )
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SV Dogern ist Meister in der Kreisliga B 2005/06 (Bericht vom
Südkurier 05/2006) Mit 16 Punkten Vorsprung
sichert sich der SV Dogern den Titel in der Kreisliga B-5 und stürmt in
die Kreisliga A Der SV Dogern ist Meister und steigt in die
Kreisliga A auf. Die lange Durststrecke ist vorbei, die sportliche
Talfahrt zu Ende. Trainer Alain Peter, seine Spieler und vor allem die
treuen Fans dürfen sich wieder auf Kreisliga-A-Fußball freuen. Vor
zwei Jahren trat Alain Peter den Dienst beim B-Kreisligisten an. Damals
wären die Dogerner fast in die Kreisliga C abgestiegen. Tiefer hätten
sie nicht mehr sinken können. Es kam nicht so und - mit Alain Peter
hatten die Dogerner wohl einen guten Fang gemacht. Der 40-jährige
Franzose, als Spieler der Senior im Team, erkannte nach den ersten
Trainingseinheiten, dass in der Mannschaft weitaus mehr Potenzial
steckt. Seine Mannschaft wurde in seinem ersten Jahr als Trainer
Vizemeister in der Staffel 4, scheiterte aber in der Aufstiegsrunde.
Sie verlor gegen den DPEV Tiengen 1:5. Da war im zweiten Spiel nichts
mehr zu holen. Dennoch gewannen die Dogerner gegen den FC Weisweil 4:2. Alain
Peter und seine Jungs hatten bereits einen Fuß in der Kreisliga A.
Lange führten sie die Tabelle an, mussten aber dem FC Bergalingen die
Meisterschaft überlassen. In der Relegation fehlte die Substanz. Der SV
Dogern sorgte im Sparkassen-Bezirkspokal für Furore, schaltete sogar
Bezirksligisten aus und kam ins Endturnier unter die besten vier
Mannschaften. Die Dogerner kamen als Ausrichter mit einem Sieg im
Halbfinale gegen den SV Eggingen sogar ins Endspiel. Dass der
Pokalschreck gegen den FC Zell keine Chance hatte, trübte die gute
Stimmung nicht. Das Erreichen des Finals war ein großer Erfolg, das
Turnier auf eigenem Platz ein großes Spektakel. Wie so oft hatte diese
Medaille aber eine Kehrseite. Die Dogerner konzentrierten sich
offensichtlich zu sehr auf den Pokal, und ihnen ging auf der
Zielgeraden die Luft aus. "Das war für die unerfahrene Mannschaft alles
zu viel", sagt Alain Peter.
Neues
Spiel, neues Glück. Der SV Dogern wechselte im Sommer des vergangenen
Jahrs in die Staffel 5 und wurde überlegen Meister. 16 Punkte Vorsprung
vor dem Vizemeister SV Krenkingen sprechen für sich. Peter&Co.
erzielten 129 Tore, im Schnitt fast fünf Tore pro Spiel. Auch die
Gegentor-Bilanz (31) kann sich sehen lassen. Der SV Dogern stürmte
vehement in die Kreisliga A Es gebe, so Alain Peter, mehrere
Gründe für den Erfolg. Er habe auf einen ausgeglichenen Kader
zurückgreifen können. Fabian Kummle war mit 16 Vorlagen und 16 Toren
einer der herausragenden Spieler. Daniel Munaretto erzielte in 24
Spielen 19 Tore, bereitete ebenso viele vor. Michael Amrein verstärkte
mit seiner Erfahrung aus Landes- und Bezirksliga das Team. Er kam in
der Winterpause vom VfB Waldshut. "Er ist sensationell", schwärmt Alain
Peter. Er selbst war der ruhende Pol in der Defensive. Peter: "Ich
fühle mich wohl mit den Jungs. Sie nehmen meine Tipps und Anweisungen
an und hören auf mich." Eigentlich, so der Coach, dürfe er sich als
Spielertrainer keine "Böcke" leisten. In diesem Punkt ist er ehrlich:
"Die passieren mir genauso. Aber die Jungs akzeptieren das." Er habe
immer noch Spaß am Kicken, wolle langsam aber den Jungen den Vortritt
lassen. Die Spieler wollten, dass er mitspielt.
Trotz
aller Überlegenheit habe es einige kuriose und enge Spiele gegeben.
Alain Peter denkt da an das 4:3 gegen den FC RW Weilheim II, das 3:3
gegen den ESV Waldshut oder das 6:5 gegen den SC Lauchringen II. Das
sind Spiele, die auf der Kippe standen, in denen sich seine Jungs aber
aufrappelten. In besonderer Erinnerung blieb ihm die Partie beim SV
Krenkingen. Es stand 1:1, Daniel Munaretto und Torwart Nico Keller
sahen die Rote Karte. Mit neun Spielern gewannen die Dogerner 4:1. Für
Alain Peter war dies sensationell, spiegle aber wider, warum der SV
Dogern Überlegen Meister wurde. "Hut ab vor den Spielern. Ich bin froh,
dass ich mich auf solche Typen verlassen kann", lobt Alain Peter.
Der
Trainer weiß aus Erfahrung, dass es nicht möglich ist, eine ganze Runde
auf hohem Niveau durchzuziehen. Am Ende machte es die gute Mischung aus
jungen und erfahrenen Spielern, die Kameradschaft und die
Geschlossenheit aus. Alain Peter vergisst nicht das tolle Umfeld im
Verein. Die Vorsitzende Silvia Metzger ist gleichzeitig Wirtin im
Vereinsheim. Betreuer Richard Stüber ist ebenso eine wichtige Säule
gewesen. Alain Peter: "Richard ist zuverlässig und behält an der Linie
die Ruhe. Er ist ein idealer Betreuer." Nicht unerwähnt lässt Peter die
Dienste von Spielleiter Dietmar Schäfer, der in der Winterpause
aufhörte, und von Peter Jankowski. "Er hat im Verein eigentlich kein
Amt inne, aber wenn wir ihn gebraucht haben, war er da", so Alain
Peter. Die Fans schließt er natürlich mit ein: "Der Erfolg schweißt
zusammen. Egal, wo wir gespielt haben, es waren immer viele Dogerner
dabei." Die hätten gesehen, dass wieder Fußball gespielt wird in
Dogern.
Vielleicht
erinnern sich noch viele an die Glanzeiten des SV Dogern in der
Landesliga. Fast waren die Dogerner in der Saison 1994/95 als Aufsteiger
sogar in die Verbandsliga aufgestiegen. Mit Trainer Lothar Silfang
wurden sie Dritter. Nach dem 2:0 gegen den FC Freiburg-St. Georgen am
11. März 1995 belegten sie hinter dem späteren Meister FV Herbolzheim
Platz zwei. Es war die beste Platzierung einer Mannschaft des SV Dogern
überhaupt. Daniel Munaretto war damals dabei und spielt wieder beim SV
Dogern. Von der späteren rasanten Talfahrt will heute beim SV Dogern
niemand gern reden. Das ist Vergangenheit. Die Dogerner gehen mit
Optimismus an die neuen Aufgaben. Das Team bleibt zusammen. Christof
Swidergol und Salvatore Iapello kommen zurück, Martin Stüber verstärkt
die Mannschaft. Dazu kommen die Talente Dennis Mathe und Tim Dubreuil.
(Bericht Michael Neubert)
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Hauptversammlung
2007 An der Hauptversammlung konnte die 1. Vorsitzende 62
Mitglieder begrüßen. Man gedachte der verstorbenen Mitglieder Peter
Baldeschwieler, Heinz Schlicht und Markus Welte. Die Vorstandschaft
wurde einstimmig entlastet. Die Wahlen unter der Leitung von Wahlleiter
Bürgermeister Guthknecht brachten folgende Ergebnisse: 2.
Vorsitzender Heinz Denz, wiedergewählt (56 Ja-Stimmen, 1 Enthaltung, 5
Nein-Stimmen) Kassierer Axel Fige-Wollberg , wiedergewählt (1
Enthaltung) Wiedergewählt wurden die Beisitzer, Ralf Flügel und
Stefan Mutter mit einer 1 Enthaltung, neu gewählt wurden die
Beisitzer Roy Brzeski und Alexander Weber mit je einer Enthaltung.
Die
Kasse des SVD wies zum Jahresende einen Fehlbetrag von ca. 7.000,-- €
auf entstanden u.a. durch die erhöhten Energiekosten, niederigers
Spendenaufkommen, Rückgegänige Besucherzahlen bei Spielen und
Veranstaltungen.Nach längerer Diskussion wie man die Kasse ausgleichen
kann, wie z.B. durch Werbung neuer Mitglieder für den Verein bzw.
Förderkreis, suche neuer Werbepartner und nicht zuletzt durch Anhebung
der Mitgliedsbeiträge.Da in diesem Jahr die Sanierung des
Vereinsheimdaches ansteht ( Kosten ca. 50.000,-- €) stimmten die
anwesenden Mitglieder mit der erforderlichen 2/3 Mehrheit der
Beitragserhöhung ab diesem Jahr zu.
Der
Beitrag für Rentner wird von 13 auf 15 €, für Passiv - Mitglieder von
20 auf 25 €, für Aktiv - Mitglieder von 45 auf 60 € und für Jugendliche
von 25 auf 30 € erhöht.
Folgende
Mitglieder konnten für langjährige Mitgliedschaft mit einer Urkunde und
der entsprechenden Vereinsnadel von der 1. Vorsitzenden Sylvia Metzger
geehrt werden: für 25 Jahre: Johannes Miko für 40 Jahre: Heinz
Denz, Klaus Schlageter und Josef Welte für 50 Jahre: Franz
Braunstein, Josef Brunner, Emil Mücke und Horst Sirch Die
Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied wurde an Alois Küpfer überreicht.
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Hauptversammlung 2008 Die
Generalversammlung fand am Freitag den 26.01.2008 statt. Es waren
55 wahlberichtigte Mitglieder anwesend. 52 Stimmzettel wurden
abgegeben. Die Wahlen ergaben folgende Ergebnisse:
1.
Vorstand: Heinz Denz 47 ja 3 nein 1 Enthaltung 1 ungültig 2.
Vorstand: Eckard Krüger 50 ja 1 Enthaltung Schriftführer: Fabian
Prause 50 ja 1 Enthaltung Jugendleiter: Christa Basler 50 ja 1
Enthaltung Kassenprüfer: Frank Sikora u. Thomas Völk einstimmig
Folgende
Mitglieder wurden für langjährige Vereinstreue geehrt: 40 Jahre
Peter Müller, Roland Küpfer. Hans-Jochen Matthes 25Jahre: Arthur
Zehr
Sylvia
Metzger wurde nach 15 jähriger Tätigkeit als Vereinswirtin
verabschiedet und die neue Pächterfamilie Mamey begrüßt.
Hauptversammlung 2009 fand
am
30.01.2009 im Vereinsheim statt.
Es waren 42 stimmberechtigte
Mitglieder anwesend. Bei der Totenehrung wurde der verstorbenen
Mitglieder Eberhard Albicker, Alois Ebner und Johann Fett gedacht
Die
Vorstandschaft wurde durch Wahlleiter Bürgermeister Gutknecht
und die Mitglieder einstimmig entlastet
Die offenen Wahlen
ergaben folgende Ergebnisse: 2. Vorstand Eckard Krüger, Kassierer
Jürgen Müller, stell. Juniorenleiter Andreas Hoffmann, sowie
Beisitzer Stephan Grupe und Sylvia Metzger wurden alle einstimmig
gewählt.
Eine größere Diskussion löste der Punkt Beitragserhöhung
aus. Die Vorstandschaft hatte vorgeschlagen nur die Beiträge für
die Aktiven ( von 60 auf 72 €) und der Junioren ab D ( von 25 auf 30
€ ) zu erhöhen. Besonders die anwesenden Jugendtrainer machten sich
dafür stark die Jugendbeiträge nicht schon wieder zu erhöhen. Die
Letzte Erhöhung war 2007 um 5 € . So wurde mit Mehrheit der anwesenden
Mitglieder nur der Erhöhung des Beitrages für die aktiven Mitglieder
zugestimmt.
Heinz Denz bedankte sich bei den aus dem Vorstand
ausgeschieden Mitgliedern mit einer Flasche Wein für ihre Arbeit in
der Vorstandschaft: Kassierer Axel Figge-Wollberg und die Beisitzer:
Roy Breszki, Ralph Flügel und Stefan Mutter.
Folgende
Veränderungen bei den Mannschaften wurden bekanntgegeben: Nacholger
für Alain Peter der zum Saisonende aufhört wird Hansjörg Rotzinger. Für
Andreas Sumpf, der aus persönlichen Gründen das Traineramt bei der
zweiten Mannschaft in der Winterpause aufgegeben hat, wird bis zum
Saisonende Michael Flügel das Traineramt übernehmen Neuer Spielführer
bei der zweiten wurde Daniel Schupp
Hauptversammlung 2010: Dogern (lid)
Heinz Denz bleibt für weitere zwei Jahre Vorsitzender beim Sportverein
Dogern. Wahlen und Ehrungen standen im Mittelpunkt der Hauptversammlung
am Freitagabend im Vereinsheim.
Neben der Wahl von Heinz Denz
verlief auch die Besetzung von drei weiteren Vorstandsposten
reibungslos. Jugendleiterin Christa Basler, Schriftführer Fabian Prause
und Beisitzer Alexander Weber stellten sich zur Wiederwahl und fanden
erneut das Vertrauen der Mitglieder. Seit 50 Jahren sind Fritz
Juschkat und Willi Scheuble Mitglied beim Sportverein Dogern, seit 40
Jahren Albert Ebner, Herbert Gampp, Harald Michel, Hans-Dieter Schäfer
und Günther Schulz, und seit 25 Jahren schließlich Axel Berger, Uli
Brödlin, Franz Kaiser, Alfons Probst, Stephan Topka und Alfred Lins.
Ihre Vereintreue belohnte Vorsitzender Denz mit einer Urkunde. Anwesend
waren allerdings nur Albert Ebner, Hans-Dieter Schäfer, Stephan Topka
und Alfred Lins. Die sportliche Bilanz der ersten Mannschaft
beleuchtete Trainer Hans-Jörg Rotzinger. Nach dem Einbau von mehreren
jungen Spielern fehlt uns noch die Kontinuität, berichtete er und gab
als Saisonziel das Erreichen einer Plazierung unter den ersten Fünf in
der Kreisliga A an. Als erfolgreichster Torschütze erwies sich Michael
Amrein mit zwölf von 32 Treffern. Große Genugtuung löste die Mitteilung
des Vorsitzenden aus, dass Rotzinger das Team ein weiteres Jahr betreuen
wird. Nach dem Abstieg aus der Kreisliga B
belege die zweite
Mannschaft in der Kreisliga C derzeit Rang 3, berichtete Oliver
Hoffmann. In diesem Jahr noch nicht, aber in der Folgesaison wollen wir
wieder aufsteigen, formulierte er seine Ziele. Alle Altersklassen, von
den Bambinis bis zu den A-Junioren, sind in der Jugendabteilung
vertreten, der Christa Basler vorsteht. Bei den älteren Jahrgängen
besteht eine Spielgemeinschaft mit dem SV Eschbach. Schwarze Zahlen
schrieb Rechner Jügen Müller. Allerdings, so führte er aus, konnte die
Bilanz nur dank einer Zuführung des Fördervereins in Höhe von 11 000
Euro ausgeglichen werden. Der derzeitigen Schuldenstand
(Clubheimsanierung) bezifferte er auf 32 000 Euro. Die beiden
Kassenprüfer Frank Sikora und Thomas Völk bescheinigten dem Verein eine
sparsame Kassenführung. Die schwäbische Mentalität des Vorsitzenden ist
deutlich erkennbar, so Völk. Nach eingehender Diskussion beschloss
die Versammlung eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge für die Junioren.
Der F- bis D-Nachwuchs hat künftig 36 Euro pro Jahr zu entrichten, die
C- bis A-Junioren bezahlen 48 Euro ab 2010 (bisher alle Altersstufen 30
Euro). Allein der Jugendbus kostete uns im vergangenen Jahr 5014 Euro,
so Heinz Denz in der Begründung, dem standen nur rund 3000 Euro an
Beiträgen gegenüber.
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